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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

gerne möchten wir Ihnen herzlich für Ihre Stimmen und das entgegengebrachte Vertrauen danken. In der nächsten Gemeindevertretung werden wir mit fünf Abgeordneten vertreten sein. Da alle Kandidaten der SPD ihr Mandat annehmen, setzt sich unsere Fraktion folgendermaßen zusammen:

Franziska Mayer, Peter Bauer, Bernd Nölker, Burkhard Scheld und Fabian Rauschenberg.

Im Rahmen unserer Ortsvereinssitzung am 18. März wurden der Wahlkampf und die Ergebnisse diskutiert. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die Liste der SPD vielfältig besetzt war und die Kandidaten über genügend Kompetenz und Persönlichkeit für einen Sitz in der Gemeindevertretung verfügten. Unter ihnen waren auch Mitbürger, die sich schon seit Jahrzehnten ehrenamtlich in Vereinen, politisch oder privat für die Dorfgemeinschaft eingesetzt haben und dies überwiegend weiterhin tun.

Die Ergebnisse zeigten, dass die Wählerinnen und Wähler zunehmend das Wahlsystem des kumulierens und panaschierens nutzen, um Kandidaten unabhängig von deren Listenzugehörigkeit zu unterstützen. Umso interessanter war es, dass auch völlige „Newcomer“, die in unserer Gemeinde bislang kaum in Erscheinung getreten sind, teilweise mehr Stimmen erhalten haben als verdienstvolle und erfahrene Mitbürger. Viele waren offenbar der Auffassung, dass etwas frischer Wind der Gemeindevertretung guttun würde. Möglicherweise spielten auch die Aufrufe der anderen Fraktionen, gezielt junge Kandidaten zu wählen, hierbei eine Rolle. Selbstverständlich respektieren wir diese Wahlentscheidung und werden zukünftig noch gezielter auf junge Mitbürgerinnen und Mitbürger zugehen.

Offenbar hat auch das derzeitige Image unserer Partei auf Bundesebene ein deutlich besseres Wahlergebnis kaum möglich gemacht und sicher hat es schon Wahlkämpfe gegeben, in denen man mehr Rückenwind von den Genossen in Berlin bekommen hat. Schließlich hat es die Corona-Pandemie erheblich erschwert, aus der Opposition heraus unsere Themen und Positionen in Abgrenzung von den Mitbewerbern deutlich zu kommunizieren. Auch wurde aus finanziellen und ökologischen Gründen darauf verzichtet, mehrfach Flyer zu verteilen. Wir sind (möglicherweise fälschlich) davon ausgegangen, dass die Wählerinnen und Wähler ausreichend über unser Programm und unsere Ziele informiert wurden. Wir wollen auch zukünftig einen themenbezogenen und inhaltlichen Wahlkampf führen, ohne Dinge zu versprechen, die wir nicht halten können, selbst wenn dies Stimmen kosten sollte.

Für die kommenden fünf Jahre haben wir uns zum Ziel gesetzt, konstruktiv mit den anderen Fraktionen zusammenzuarbeiten. Wir hoffen sehr, dass die WRSG ihre Ankündigungen der Überparteilichkeit und des „Neuanfangs“ in einer Form umsetzt, die allen Fraktionen ausreichende Möglichkeiten zur Gestaltung lässt. Darüber hinaus wird es eine unserer Hauptaufgaben sein, durch Fachwissen stärker auf die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu drängen. Sicher können wir die Verwaltung hierbei gut unterstützen.

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